Wie hat alles angefangen?
„Ich glaube, ich habe gesungen, bevor ich überhaupt richtig sprechen konnte.
Musik war bei uns zuhause immer präsent, und ich habe von Anfang an jede Gelegenheit genutzt, meine Stimme auszuprobieren.“
Du hast schon früh professionellen Unterricht bekommen.
Wie hat dich das geprägt?
„Ja, in meiner Jugend hatte ich 4,5 Jahre klassischen Gesangsunterricht. Das hat mir eine starke Basis gegeben – Atemtechnik, Stütze, Präsenz. Heute ermöglicht es mir, emotional zu singen, ohne an stimmliche Grenzen zu stoßen.“
Was macht Hochzeiten für dich besonders?
„Bei keiner anderen Art von Auftritt spürt man so viel Liebe und Bedeutung.
Ein Song während der Trauung ist viel mehr als Musik – er erzählt die Geschichte zweier Menschen. Das live begleiten zu dürfen, ist ein Geschenk.“
Du coverst Künstlerinnen wie Winehouse, Cyrus oder Rihanna.
Was reizt dich daran?
„Ich liebe die Mischung aus Pop, Soul und Balladen.
Songs von Amy Winehouse haben dieses warme Vintage-Gefühl, Miley Cyrus bringt Power und Emotion, und bei Rihanna liebe ich die modernen, gefühlvollen Balladen.
Ich mache jedes Cover zu meiner eigenen Version – immer nahbar, immer persönlich.“
Was sagen Brautpaare über dich?
„Das Schönste für mich ist, dass ich ausnahmslos positives Feedback bekomme.
Viele sagen, meine Stimme hätte ihnen Gänsehaut beschert oder die Zeremonie noch emotionaler gemacht.
Das berührt mich jedes Mal.“
Du trittst auch mit einem Pianisten aus Hamburg auf.
Wie funktioniert eure Zusammenarbeit?
„Wir sind ein eingespieltes Team.
Er arrangiert Stücke so, dass meine Stimme perfekt zur Geltung kommt.
Jede Hochzeit bekommt dadurch ihren ganz eigenen musikalischen Charakter.“
Und deine Wohnzimmerkonzerte?
„Zweimal im Jahr spiele ich intime Konzerte in Wohnzimmer-Atmosphäre.
Es ist sehr persönlich – ich erzähle viel, wir lachen zusammen, manchmal fließen Tränen.
Das schafft eine Verbindung, die man auf großen Bühnen selten hat.“